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Eisbären kassieren erste Niederlage
Mittwoch, den 25. Januar 2012 um 00:16 Uhr

Gestern mussten die Eisbären in Pegnitz die erste Niederlage dieser Saison hinnehmen. Mit 10 Mann und einem Torhüter trat man beim Ligarivalen Böheim Knights an und musste feststellen, dass man auch ohne die großen "Leistungsträger" (Jasny/Thür/Barnowski/Durner/Stemmer/Hutzelmeier/Danielevich/ Holdenried/K. Korn/Vitzthum/Polzin/Zimmermann/Neumann) eine durchaus schlagkräftige Truppe am Start hat. Wobei man eigentlich nur dem ersten Drittel die letztendliche Niederlage zuschreiben konnte. Denn nach dem ersten Drittel gab es auf Seiten der Eisbären nach einem 4:1 Pausenstand eigentlich nur lange Gesichter. Einziger Lichtblick war, kurz vor der Pause der 4:1 Anschlusstreffer des wieder einmal überragenden Manuel Korn der die Scheibe durch einen Alleingang im Netz der Böheimer versenkte. Man musste in der Pause feststellen, dass der Gegner das vom Regen unebene Eis durch zahlreiche Trainingseinheiten, schlittschuhläuferisch besser im Griff hatte als man selbst und man sehnte sich gemeinsam in der Kabine nach Hause in die heimische Arena. Doch die Eisbären wollten nicht aufgeben, denn wenn man schon nach Pegnitz gefahren ist und das Dschungel Camp auf RTL verpasste, wollte man zumindest ein ordentliches Ergebnis mit nach Hause bringen. Nach einer ordentlichen Ansprache des Mentors "Colin Roth" (I am a Champion) kam man mit breiter Brust aus der Kabine und man stellte fest, dass sich die Wetterlage deutlich zum positiven entwickelt hatte. Der Eismeister leistete in der Pause gute Arbeit und es war nun möglich auf glattem Eis den allgeliebten Kufensport auszuüben. Im zweiten Drittel passierte eigentlich nicht sehr viel. Auf beiden Seiten gab es zahlreiche Torchancen die allerdings von den starken Torhütern Volker Rogowski (Eisbären Lauf) und Andreas Herrmann (Böheim Knights) vereitelt wurden. Einziger Treffer im zweiten Drittel erziehlte Slawa Eichmann (ECL) im Alleingang zum 4:2. Im dritten Drittel drehten die Eisbären dann auf. Sie spielten offensiver als in den beiden vorhergehenden Drittel und es ergaben sich zahlreiche Torchancen. Das Problem das eine offensive Spielweise allerdings oft mit sich bringt ist, das man leicht einen Konter bekommen kann. Und genau das passierte in der 40 Spielminute denn Pegnitz erhöhte auf 5:2. Drei Minuten später gelang Capitain Alexander Krause-Wedel nach Zuspiel von Colin Roth der 5:3 Anschlusstreffer. Das ließen die oberpfälzer nicht auf sich sitzen und erhöhten prompt in der 52. Spielminute auf 6:3. Was dann geschah musste auf die Knights wie ein Alptraum gewirkt haben, denn die Eisbären legten einen Abschlußsprint hin. Manuel Korn traf nach Zuspiel von Daniel Schulz in der 59. Spielminute zum 6:4 Anschlusstreffer und Schulz selber konnte auf Zuspiel von Sergej Ponomarev in der 60. Spielminute das 6:5 erzielen. "Leider war das Spiel schon nach 60 Minuten beendet. Wir hatten gerade am Schluss einen guten Lauf. Ich denke wir hätten noch 5 Minuten gebraucht um das Spiel zu drehen" so ein lächelnder Spielertrainer Daniel Schulz nach dem Spiel. Die Eisbären sind nun immer noch Tabellenführer der Gruppe E im Nordbayern Hobby Cup. Die Knights müssen am Sonntag in Moosburg gewinnen um die Tabellenführung zu übernehmen. (Eisbären Lauf: Rogowski/Roth/Ponomarev/Eichmann/Bigalke/Krause-Wedel/Fjodorow/Möwius/Schulz/M. Korn)

 
Sherlock Holmes und Dr. Rogowski
Sonntag, den 22. Januar 2012 um 14:28 Uhr

Sieben Tage sind seit dem letzten Spiel der ersten Mannschaft der Eisbären vergangen. Das ging nicht spurlos an der Homepage der Eisbären vorbei. Circa 10.000 Klicks gab es seit dem auf die Homepage der Eisbären (vgl. www.icetigers.de ungefährer Wert 20.000 pro Woche). Lag das nun an der mittlerweile allseits beliebten Berichterstattung oder hatte Thomas Sabo seinen Gegner für das 2013 im Frankenstadion stattfindende "Winter Classic" gefunden? Weit gefehlt. Die Eisbären hatten letzten Freitag in einem Hauruck-Trade den Keeper Volker R. (Name von der Redaktion geändert) für ein Appel und ein Ei von den Nürnberg Knights losgeeist. Dies schlug in der, den Eisbären in Freundschaft verbunden, NEHL Liga sehr hohe Wellen. Die spitzfindige Ligenleitung recherchierte detektivisch genau und schaffte es irgendwie herauszufinden, dass der Neueinkauf tatsächlich eingesetzt wurde. Es wurde fleißig in den allseits bekannten sozialen Netzwerken diskutiert und auf den Anruf von Marc Zuckerberg war auch die Presseabteilung der Eisbären bereits vorbereitet. Chefredakteur Wolfgang Endlein sagte: "Wir sind alle möglichen Fragen durchgegangen und haben mit unserem Webmaster bereits erste Vorkehrungen getroffen, damit die Homepage nicht wegen Überlastung abstürzt".

Was waren die Folgen dieser Geschichte? Der oben bereits erwähnte neue dritte Torhüter der Eisbären verlor nun seine Spielberechtigung in der unterklassigen NEHL und die Homepage wurde von einem Hackerangriff der Gruppe "Anonymous" heimgesucht, welche bereits das Unternehmen Sony und die Staaten Tunesien und Simbabwe attackierte. Außer in den Überschriften werden nun in den Beiträgen leider die Namen der Torhüter zensiert und durch" Anonymous" ersetzt. An der Behebung des Problems wird mit Hochdruck gearbeitet.

Soviel zum kurzen Vorwort. Eishockey gespielt wurde auch noch. Interessiert das bei der Nachrichtenlage überhaupt jemanden? Sollten wir statt eines nüchternen Spielberichtes eine Glosse schreiben? Wir haben viel diskutiert. Da es sich um ein richtungsweisendes Spiel für den Einzug in die 3. Runde handelte, entschieden wir uns für die Berichterstattung in gewohnter Form.

Gewinnen die Eisbären sind Sie "durch". Verlieren sie, geht es am Montag in Pegnitz um alles. Der Spielberichtsbogen der Eisbären war randvoll 16 Feldspieler waren darauf notiert und in der Arena wurden Augenzeugenberichten zu Folge alle 3 Torwächter gesehen. Spielen durfte zumindest der Mann mit der Rückennummer 29, wer sich jedoch unter der Maske verbarg, war auch für das schärfste Adlerauge nicht zu erkennen. Der Gegner Moosburg lief zwar nur mit 9 Feldspielern auf, das Motto hier lautete jedoch "Qualität statt Quantität". Außer dem Topscorer Boris Herzberg hatten die Moosburger die Auswärtsreise in die Noris mit Ihren besten Mannen in Angriff genommen.

10 Minuten vor Spielbeginn waren dann auch die Eisbären komplett. Neuzugang Barnowski fehlten anscheinend bei seinem bevorzugten Fortbewegungsmittel, den Inline Skates, ein paar Rollen, sodass ihn Rookie Slawa Eichmann abholen musste. Wenigstens hatte er diesmal 2 Schlittschuhe dabei, er hatte wohl aus seinem Fauxpas aus dem Training am Donnerstag gelernt. Die Betreuer Philipp Durner, Benjamin Hutzelmeier und Richard Surma bereiteten sich seelisch und geistig auf das Spiel mit einer Partie Lego Tischhockey vor und trafen auch gerade noch rechtzeitig an der Spielstätte ein.

Auf dem Eis waren die Laufer zu Beginn am Drücker, hielten die Scheibe lange Zeit in Ihren Reihen und versuchten so schnell durch ihr berüchtigtes Kurzpasspiel zum ersten Torerfolg zu kommen. Die Moosburger spielten aus einer kompakten Defensive heraus und zwangen die Eisbären so zu vielen Schüssen von der blauen Linie oder aus spitzem Winkel, welche meist beim solide haltenden Keeper der Oberbayern landeten. Selbst setzten die routinierten Kufencracks aus dem Süden Bayerns auf schnelle Konter, so erspielten sie sich im ersten Drittel mehrere 1:0, 2:1 oder 3:1 Situationen, welche jedoch von den hellwachen Verteidigern oder dem gut aufgelegtem Torhüter mit der Nummer 29 "Anonymous" vereitelt wurden. Kurz vor Ende des ersten Abschnittes behalfen sich die Eisbären eines sehenswerten Sololauf des tschechischen Routiniers Lubos Thür, der den gegnerischen Torwart gekonnt umspielte und kurz vor der Pausensirene das 1:0 erzielte.

Trainer Colin Roth in der Unterbrechung: "Die Stürmer arbeiten mir zu wenig nach hinten, die Verteidiger stehen zu hoch. Wir müssen konzentrierter und kompakter spielen, die Tore fallen dann auch von alleine. Wir haben dafür genug Offensiv-Power. Bedankt euch bei unserem unbekannten und vermummten Keeper."

Er sollte Recht behalten. Auch ohne die beiden Abwehrkämpfer aus dem Heimspiel gegen Pegnitz, Klaus Korn und Ivo Bigalke, erklärten die Laufer das eigene Drittel nun zur Sperrzone. Außer den Schiedsrichtern betrat lange kein Kufenflitzer die Zone vor dem eigenen Gehäuse. Vorne ging das Katz und Maus Spielchen weiter. Viele Schüsse auf das Tor und powerplayähnliche Verhältnisse im Drittel der Kufenflitzer. Kam jedoch mal ein Schuss aufs Tor war der Puck irgendwo in der Ausrüstung des Keepers verschwunden oder die Abpraller landeten bei den in grün gekleideten Gästen. Gefühlte 100 Torschüsse und 5 Nachschüsse später gelang es den Eisbären jedoch den Puck über die Linie zu stochern. Der Torschütze war in dem Tohuwabohu selbst für die Schiedsrichter nicht zu erkennen, jedoch war der Vorlagengeber klar ersichtlich. Wie bei fast jedem Eisbären-Tor, war auch diesmal die Nummer 31 Alexander Krause mit einem Assist beteiligt. Der Bann schien nun gebrochen. Kurz darauf schaffte es Spielertrainer Colin Roth mit einem Schlagschusshammer von der blauen Linie die Scheibe zum dritten Mal im gegnerischen Tor unterzubringen. Die Eisbären waren nun weiterhin am Drücker wie es jeder man bei der heimischen Fernbedienung auch sein sollte. Das ging jedoch zu Lasten des Sperrgebietes in der eigenen Zone. Vor dem Tor fanden die Laufer nicht das richtige Programm, dafür schafften es jedoch die Moosburger das Erste einzuschalten und das sogar in HD. Der gedankenschnelle Käsmeier verwertete einen Abpraller hinter der Grundlinie, schoß von dort dem Eisbärenkeeper an die Innenseite der Beinschoner, von wo aus der Puck knapp über die Torlinie prallte. Mit dem 3:1 ging es dann auch in die zweite Unterbrechung.

Die Eisbären wollten sich den Vorsprung nicht mehr nehmen lassen und kontrolliert in das letzte Drittel starten. Dieses wurde jedoch verkürzt gespielt, da der Programmchef der Arena die Sendezeit für den letzten Spielabschnitt auf 15 Minuten verkürzte. In diesem passierte nichts mehr erwähnenswertes. Die Moosburger Maus biss keinen Faden mehr ab, die Eisbärenkatze glich eher einem Garfield und beschränkte sich auf Verwaltung des Ergebnisses. Um 19:45 Uhr hatte dann auch Referee Jochen Weiß genug gesehen und betätigte mit seiner Trillerpfeife den Aus-Knopf dieser Begegnung.

Für die nächste Runde sind die Jungs aus Lauf nun bereits sicher qualifiziert. In Pegnitz wäre aber ein Punktgewinn wichtig für die Moral und zur Sicherung des ersten Platzes, was vermeintlich leichtere Gegner für Runde 3 bedeutet. Torhüter "Anonymous" wurde nach solider Leistung, von den Betreuern durch den Hinterausgang der Eisfläche in die Kabine geschleust um eine weitere Sperre für einen Keeper in der NEHL zu vermeiden. Rookie Slawa Eichmann erholte sich gut von dem Schock als Verteidiger eingesetzt zu werden und vertrat Korn und Bigalke ab dem zweiten Spielabschnitt souverän an der Seite von Peter Jasny.

Die Mannschaft hofft nun auf Sonderregelung für Ihren verurteilten dritten Torhüter. In den nächsten Wochen wird sich zeigen ob dieser weiterhin bei den Nürnberg Knights Spielpraxis sammeln darf oder ob er nun dauerhaft im Kader der Eisbären verweilen darf.

 

"Free Volker!!!"

 

Anonymous, Anonymous - Eichmann/Jasny, Danilievich/Ponomarev, Polzin/Vitzetum - Korn/Schulz/Krause, Barnowski/Roth/Fjodorow, Rösch/Möwius/Thür, Holdenried

 
Beide Eisbären Teams im Einsatz
Samstag, den 21. Januar 2012 um 01:17 Uhr

 
Volker Rogowski wegen Eisbären Einsatz in NEHL gesperrt!!!
Freitag, den 20. Januar 2012 um 21:32 Uhr

Volker Rogowski heißt der 3. Torhüter der Eisbären Lauf und am letzten Samstag gab er sein Debüt im Kasten des ECL gegen die Böheim Knights im Nordbayern Hobby Cup. Stammtorhüter Andreas Zimmermann litt immer noch an seinen Aduktoren Problemen. Auch Thomas Neumann war wegen seiner Bänderverletzung, welche er sich im Handball zugezogen hatte nicht 100% fit. Selbst der legendäre Daniel Budny der den Eisbären in Notsituationen seine Unterstützung versicherte war nicht greifbar, da er zur Zeit in Heilbronn sein Studium absolviert und an diesem Wochenende nicht in Nürnberg war. Aber auch für so eine Situation hatte Spielleiter Alexander Krause-Wedel ein Ass im Ärmel. Volker Rogowski der am Anfang der Saison mit gemeldet wurde, aktueller Stammtorhüter der Nürnberg Knights und derzeit auch aktiv im Eisbären Revival Team sprang ein und lieferte souverän eine hervorragende Leistung ab. Nun wurde bekannt, dass die Leitung der NEHL (Stadtliga in Nürnberg) beschlossen hat, Volker Rogowski aus dem Spielbetrieb der Liga zu nehmen. Grund: "Weil er 20 Minuten bei den Eisbären Lauf zum Einsatz kam"

Auf Deutsch:

Volker Rogowski hat seine Spielberechtigung für die NEHL verloren, weil er so gutmütig war und 20 Minuten lang ein anderes Team (Eisbären Lauf) unterstützt hat!!! Er kann also in dieser Saison nicht mehr im Kasten der Nürnberg Knights in einem NEHL Spiel stehen!!! Die Frage die sich nun alle Beteiligten stellen "Ist Volker Rogowski durch seinen 20 minütigen Einsatz bei den Eisbären Lauf so sensationell "ERSTARKT", dass er definitiv nicht mehr NEHL spielen könnte???? Ist es nun so, dass er eine ernsthafte Bedrohung für die Ligakonkurenz (Beispiel: Frankonia Flames) darstellen wird....??? Man weiß es nicht.... aber anscheinend wird es ihm so ausgelegt!

"Diese Maßnahme der NEHL Ligenleitung ist aus unserer Sicht nicht nachzuvollziehen. Ich finde es einfach nur schade, dass die Verantwortlichen der NEHL so entschieden haben! Volker hat nur 20 Minuten gespielt. Da könnte man auch ein Auge zudrücken" so Spielleiter Alexander Krause-Wedel am gestrigen Abend nach dem Training der Eisbären.

 
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